Beine für Zoul

Ein Kernproblem Burkina Fasos ist seine strukturelle Armut
Ein Kernproblem Burkina Fasos ist seine strukturelle Armut

Zoul Nignan aus Burkina Faso, Westafrika, ist in diesem Oktober zwölf Jahre alt geworden. Seit Mai 2009 kommt er regelmäßig einmal im Jahr in Begleitung eines Elternteils nach Deutschland, um sich an dem Freiburger Universitätsklinikum seine fehlgebildeten Beine untersuchen und richten zu lassen. 2009 wurden Zouls Beine während seines siebenmonatigen Aufenthalts durch eine langwierige und schwierige Operation begradigt und seine Füße gedreht. Die Fehlbildung wird Tibiadysplasie (fehlendes Schienbein) genannt. Weltweit gibt es nur rund 200 Fälle dieser Erkrankung, aufgezeichnet seit 1875. Während seiner mehrwöchigen Aufenthalte wohnt Zoul mit einem Elternteil in Urberg/Dachsberg in Baden-Württemberg. Er wird von einer ihn betreuenden Person versorgt und in die Klinik gefahren. Außerdem wird er psychotherapeutisch behandelt, da er immer wieder mit psychosomatischen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Der lange Aufenthalt in Deutschland sowie technisch hochwertige Prothesen, die den harten Bedingungen in Afrika für ein Jahr standhalten, sind für die Familie von Zoul nicht finanzierbar.

Laufen bedeutet Freiheit

Mehr als 40 % Prozent der Einwohner leben unter der absoluten Armutsschwelle.
Mehr als 40 % Prozent der Einwohner leben unter der absoluten Armutsschwelle.

 Die Schwanhäußer-Stiftung unterstützt bereits seit 2009 das Projekt „Beine für Zoul“ mit Spenden. Im kommenden Jahr steht eine neue, dringend nötige Behandlung für Zoul an, bei der sein linkes Bein begradigt wird. Auch hier setzt sich die Schwanhäußer-Stiftung mit einer finanziellen Förderung für die Genesung von Zoul ein – schließlich bedeutet Laufen Freiheit!